Dinslaken, meine Stadt

Oberlohberg

Er gehörte bis 1905 zur Bürgermeisterei Dinslaken-Land und danach bis 1917 zur Bürgermeisterei Hiesfeld und liegt im Norden  Dinslakens. Er wird im Osten durch die Autobahn A3, welche Oberlohberg von Grafschaft und Sträterei trennt, im Norden von Hünxe- Bruckhausen, im Osten von Lohberg und im Süden und Südosten von Hiesfeld begrenzt. Der Ort dient in erster Linie als Wohngebiet und zeichnet sich durch seine Nähe zu waldreichen Naherholungsgebieten mit Ausflugslokalen im Bereich des Rotbachtals und des  Hünxerwaldes aus. Zum Siedlungsbezirk Oberlohberg gehört die Siedlung Pestalozzidorf.   Der Ortsteil ist durch die Buslinien 17 und 98 der Verkehrsgemeinschaft Niederrhein an das Nahverkehrsnetz angeschlossen. Er liegt an der Landesstraße 462 und an der Kreisstraße 8. Die Entfernung nach Dinslaken beträgt rund 4,5 km.                                   

Rundgang

Auf meinem Rundgang durch Oberlohberg habe ich die Route Gärtnerstraße, Kirchstraße, Kreisverkehr und Dickerstraße genommen. Ich mußte an dem alten Mahnmal von 1926 stehen bleiben, da es sicherlich schon sehr bekannt ist. An dieser Stelle wurde ein Mädchen  ermordet, so sagt man. Nach 46 Jahren Alt-Hiesfelder konnte ich mir endlich auch die wunderschöne, kleine katholische Kirche zum ersten mal richtig anschauen. Da es das Wetter auch mit mir gut meinte, konnte ich ich sie von allen Seiten fotografieren. Hinein konnte ich leider nicht. Landwirtschaftlich und von der Natur geprägt Die Tour durch Oberlohberg führte uns zu einigen versteckten Stellen, die man von der Straße aus nicht sieht Von Corinna Meinold (NRZ © vom 22.07.2014) Dinslaken. Es ist Samstagmittag, 12 Uhr. Bei über 30 Grad im Schatten weht unter den Bäumen vor der Herz-Jesu-Kirche in Oberlohberg auf 60 Metern über dem Meeresspiegel – der höchste Ort in der Stadt – ein laues Lüftchen. Trotz der Hitze sind Christel Becker, Käthi Klein, Willi Schembries, Michael Rudolph, Horst Eickhoff und Heinrich Dudler gekommen, um uns die schönsten Ecken ihres Stadtteils zu zeigen. Eine Karte vom Heimatverein zeigt, wie dünn besiedelt Ober-lohberg 1843 war und die Kirche, heute ein zentraler Punkt, existiert darauf noch gar nicht. Auch heute ist der weitläufige Stadtteil landwirtschaftlich und von der Natur geprägt, das Rotbachtal als  Naherholungsgebiet liegt direkt vor der Haustür, auf neun Reiterhöfen leben insgesamt 604 Reitpferde. Unser Spaziergang wird daher zu einer kleinen Spritztour mit dem Auto zu einigen versteckten Stellen, die man von der Straße aus gar nicht sieht – wie zum Beispiel das Ehrenmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege und das Soldaten-grab von Bruno Brusten mitten im Wald – oder die einen schönen Blick auf die Landschaft bieten, wie etwa der Hof von Heinrich Dudler oder der Stöfkenshof. Auf dem  Rückweg zur Kirche kommen wir an der Stelle vorbei, wo die geplante Tangente von Lohberg kommend enden wird. Einen Namen hat die neue Straße schon: Oberlohberg-Allee.  Es ist aber auch das Lebensgefühl, das die Oberlohberger an ihrem Stadtteil schätzen. Der Zusammenhalt bei Freud und Leid in den  zahlreichen Vereinen sowie die schöne, ruhige, aber zentrale Wohnlage. Eine Oberlohberger Weisheit lautet:  “Wenn man die Güterzüge hört, gibt es schlechtes Wetter, wenn man die Autobahn hört, wird es schön.“
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