16.11.2025
Volkstrauertag
VOLKSTRAUERTAG
Heute haben wir am Volkstrauertag gemeinsam der Toten beider Weltkriege gedacht. Trotz unangenehmer Witterung kamen zahlreiche Menschen zusammen, um ein sichtbares Zeichen des Erinnerns und des Respekts zu setzen. Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Politik, Institutionen und Verbände, sowie der Kirche versammelten sich gemeinsam mit vielen Bürgerinnen und Bürgern an den Kriegsgräbern auf dem Parkfriedhof in Dinslaken. In einer stillen und würdevollen Atmosphäre wurden Worte des Gedenkens gesprochen und innegehalten. Mitglieder der CDU Dinslaken sowie weitere Repräsentanten des öffentlichen Lebens legten einen Kranz nieder, um den Opfern von Krieg und Gewalt zu gedenken und die Bedeutung des Friedens in unserer Zeit zu betonen.
Der Volkstrauertag ist ein deutscher Gedenktag, der jedes Jahr zwei Sonntage vor dem ersten Advent begangen wird und damit in den November fällt, eine Zeit, die traditionell von Besinnung und Erinnerung geprägt ist. Ursprünglich entstand er nach dem Ersten Weltkrieg als Tag des Gedenkens an die gefallenen Soldaten. Heute erinnert er in einem erweiterten, übergreifenden Sinn an alle Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft: an die Toten beider Weltkriege, an zivile Opfer, an Menschen, die durch Terror, Diktaturen oder Vertreibung ums Leben kamen, sowie an Soldatinnen und Soldaten, die bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr gefallen sind.
Der Volkstrauertag ist ein staatlicher, aber kein arbeitsfreier Feiertag und gilt in vielen Bundesländern als „stiller Tag“, an dem bestimmte öffentliche Vergnügungsveranstaltungen eingeschränkt sind. Bundesweit finden Gedenkfeiern statt, darunter die zentrale Veranstaltung im Deutschen Bundestag, die traditionell vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge organisiert wird. Auch in Kommunen, Kirchen und an Kriegsgräberstätten werden Kränze niedergelegt und der Opfer gedacht. Der Tag soll nicht nur an das Leid der Vergangenheit erinnern, sondern auch dazu mahnen, Verantwortung für Frieden und Demokratie zu übernehmen und den Einsatz für Versöhnung und Menschenrechte im Hier und Heute zu stärken.